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    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    § 1 Geltungsbereich

    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Aydan Karamehmed, handelnd unter aysek.dev (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem jeweiligen Auftraggeber über Dienstleistungen im Bereich Webentwicklung, Webdesign, Softwareentwicklung, UI/UX-Design sowie sonstige IT-Dienstleistungen.

    Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

    § 2 Vertragsschluss

    Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

    Leistungsbeschreibungen, Projektangebote oder individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB, soweit sie abweichende Regelungen enthalten.

    § 3 Leistungsumfang und Leistungsänderungen

    Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Projektbeschreibung. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs (Change Requests) bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung von Vergütung und Zeitplan führen.

    Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder technischer Erfolg (z. B. SEO-Rankings, Conversion-Raten) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

    § 4 Drittanbieter und externe Leistungen

    Soweit im Rahmen des Projekts Leistungen Dritter (z. B. Hosting-Anbieter, Domain-Registrare, Cloud-Dienste, CMS-Systeme, Analyse- oder Marketing-Tools) eingebunden werden, erfolgen diese auf Grundlage der jeweiligen Nutzungsbedingungen der Drittanbieter.

    Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die dauerhafte Verfügbarkeit, Sicherheit oder Funktionsfähigkeit von Drittanbieter-Leistungen, sofern diese nicht selbst Vertragspartei des Drittanbieters ist.

    § 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

    Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig zu erbringen. Hierzu gehören insbesondere:

    • Bereitstellung von Texten, Bildern und sonstigen Inhalten
    • Zugangsdaten zu Hosting, Domains oder sonstigen Systemen
    • Rechtzeitige Freigaben und Feedback
    • Sicherstellung, dass bereitgestellte Inhalte frei von Rechten Dritter sind

    § 6 Abnahme

    Sofern die Leistungen werkvertraglichen Charakter haben, ist eine Abnahme erforderlich. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistung nach Bereitstellung unverzüglich zu prüfen.

    Erfolgt innerhalb von 10 Werktagen nach Bereitstellung keine schriftliche Mängelanzeige, gilt die Leistung als abgenommen. Die produktive Nutzung der Leistung gilt ebenfalls als Abnahme.

    § 7 Vergütung und Zahlungsbedingungen

    Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

    Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen und weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

    Bei größeren Projekten können Abschlagszahlungen vereinbart werden.

    Alle im Rahmen des Projekts erstellten Werke unterliegen dem Urheberrecht. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.

    Der Auftragnehmer ist berechtigt, das Projekt unter Nennung des Auftraggebers als Referenz zu Marketingzwecken (z. B. Portfolio, Website, Social Media) zu verwenden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

    Open-Source-Komponenten können Bestandteil der Leistung sein und unterliegen deren jeweiligen Lizenzbedingungen.

    § 9 Gewährleistung

    Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Abnahme, sofern nicht gesetzlich eine kürzere Frist vorgesehen ist.

    Der Auftragnehmer ist im Falle eines Mangels zunächst zur Nacherfüllung berechtigt.

    § 10 Haftung

    Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

    Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

    Die Haftung ist der Höhe nach auf den jeweiligen Auftragswert begrenzt, soweit gesetzlich zulässig.

    § 11 Vertraulichkeit

    Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, nicht an Dritte weiterzugeben und ausschließlich zur Vertragserfüllung zu verwenden.

    § 12 Datenschutz

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO. Weitere Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung:

    Zur Datenschutzerklärung

    § 13 Höhere Gewalt

    Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, berechtigen den Auftragnehmer, die Leistung um die Dauer der Behinderung zu verschieben.

    § 14 Schlussbestimmungen

    Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann oder juristische Person des öffentlichen Rechts ist.

    Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

    § 15 Stand der AGB

    Stand: Februar 2026